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May 2018
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Vereinbarungen, die von den teilnehmenden Kirchen getragen und befürwortet werden

1. VerhaltenFolio 34r The Last Judgement

1.1 Alle Kirchen verpflichten sich, die Ökumene zu fördern
-z.B. durch die Anerkennung der ökumenischen Charta/Limapapier und der Limaliturgie als ökumenische Grundlage.

1.2 keine Streitigkeiten untereinander
-Die Kirchen sprechen sachlich und offen Differenzen und Probleme an und suchen nach gemeinsamen Lösungen. Sie pflegen untereinander eine offene, ehrliche und tolerante Gesprächskultur.

1.3 Die freikichliche katholische Bewegung ist eine Werte- und Beistandsgemeinschaft
- Der Erhalt gemeinsamer, aber natürlich auch einzelner Werte der teilnehmenden Kirchen ist allen Mitgliedern ein gegenseitiges Anliegen. Sind diese durch Aussenstehende gefährdet, so stehen sich die Kirchen wie eine Einheit gegenseitig bei.

1.4 Pares inter Pares
-Die Bischöfe sind untereinander gleichwertig und wirken auf gleicher Augenhöhe für ihre Kirchen und das Gesamtwerk.

1.5 Verhaltenscodex
-Jeder Kleriker soll sich entsprechend seinem Amt -würdevoll- verhalten. So sollte ein Bischof sich schon dementsprechend seines Amtes bemühen und sich z.B. aus Streit und Gewalt bzw. Sünde heraushalten können. Amt und Person müssen respektabel sein.

1.6 Wir feiern Messen an würdigen Örtlichkeiten
- Abzulehnen sind unsittliche bzw. unordentliche oder unsaubere Umgebungen (Hinterhöfe, Rohbauten, Gaststätten etc. Ausnahme: vermieteter Saal, leere Vereinsräume). Annehmbar sind Wohnräume, Gemeinderäume, Kirchen, (Haus-)Kapellen, Grotten, Gefängnissräume, Krankenzimmer, Gebets- und Andachtsorte im der Natur, sakrale und Gedenkorte in Ortschaften (u.a. Friedhöfe).

1.7 Unser Motto lautet: "Gemeinsam glauben - Gemeinsam wirken"

Das Motto drückt gleich doppelt aus, nach welcher tieferen Intention die Zusammenarbeit und Gemeinschaft gegründet ist und wohin sie sich entwickeln soll. Es läßt keinen Platz für Egoismen.


2. Dogmen410px Albrecht Dürer Betende Hände

2.1 regelgerechte Sakramente nach (alt-)katholischer Form
-Die Kirchen spenden die 7 Sakramente, wie sie in (alt-)katholischer Form definiert sind. Eine gemeinsame (gültige) Praxis wird befürwortet.

2.2 Sakramente werden gegenseitig anerkannt
- Die Kirchen erkennen unter Beachtung von Punkt 2.1 gegenseitig die Spendung aller Sakramente an.

2.3 Die freikirchliche katholische Bewegung setzt Reformen um
- In der Umsetzung sind: Die Frauenordination, Zulassung Geschiedener zur Eucharistie, Wiederheirat, Zulassung Gleichgeschlechtlicher zu den Sakramenten, gemeinsame Eucharistiefeiern mit anderen Kirchen etc.
Wenn Kirchen einzelne Punkte nicht umsetzen, erkennen sie jedoch die Reformen der anderen Kirchen im Sinne praktisch gelebter Ökumene an.

2.4 Die 7 ökumenischen Konzile werden (in eigener Auslegung) anerkannt, desweiteren die wichtigsten Glaubensbekenntnisse und Dogmen des Christentums.
- Wir erkennen Glaubensweisheiten an, wenn diese beispielsweise in weit überwiegender Zahl in anderen ähnlichen, ökumenisch tätigen Kirchen auch anerkannt werden. Katholisches Element ist hierbei, das Bibel und Tradition eine harmonische Einheit in der Interpretation bilden.

2.5 Die Sakramente sollen stets mit der Intention geleitet sein, dies zu tun, wie es stets die Kirche tat. Verbot der Simonie!
- Die Sakramente sind in (altkatholisch) gültiger Form und Materie auszuteilen bzw. zu erhalten. Sie sind schriftlich zu dokumentieren.

2.6 Die freikirchliche katholische Bewegung behält sich vor, leichtfertige, vorschnelle oder unwürdig erteilte Weihen [anderer] aus Gefälligkeit, Simonie oder unklarer Umstände heraus bei Außenstehenden nicht anzuerkennen.
- Der Beispiele sind leider viele: Eine inflationäre Weihepraxis, ja sogar Weiheangebote, auch ggf. Händel und dergleichen wird es bei uns nicht geben, diese Weihen [anderer Kirchen] sind in unseren Augen schon von den Voraussetzungen heraus ungültig.


3. Struktur und OrganisationAdoration of the shepherds reni

3.1 keine konkurrierenden Verbände untereinander
- Die angeschlossenen Vereine und untergeordnete Gruppierungen innerhalb der Kirchen fügen sich als Einheit in die Bewegung ein.

3.2 Keine Simonie, regelgerechte Mittelverwendung
- Es werden keine kirchlichen Dienste, Segen oder Sakramente gegen Geld (z.B. als Verdienst!) erteilt. Etwaige Unkostenerstattungen und Spenden (z.B. in Form einer Kollekte) sind ausgenommen. Eine ordentliche Buchhaltung wird erwartet.

3.3 Die Bewegung bewahrt die Sukzession(en) und Tradition(en) der Kirche(n) und ihrer Mitglieder, sie spendet sie an neue Mitglieder ggf. aus.
- Die freikichliche katholische Bewegung bewahrt die Sukzessionslinien ihrer Gründer und hält diese in Ehren. Um die Gültigkeit nicht zu gefährden, wird sie diese auf all ihre Bischöfe aufteilen. Sie wird in ökumenischen Kontakten jedoch auch Kirchen akzeptieren, die diese nicht haben (wollen).

3.4 Kleriker und Laien
- Die angeschlossenen Kirchen unterscheiden zwischen dem Klerus, als Gruppe der ordinierten /eingesetzen Gläubigen und den Laien d.h. der Gruppe der nichtordinierten Gläubigen: Die Bewegung sieht in der Gruppe der Priester (Klerus) jene der Diener Gottes, die durch die Laien als Unterstützer vervollständigt wird, ohne das dies für beide Seiten eine unangemessene Auf- oder Abwertung darstellt.

3.5 Die freikichliche katholische Bewegung verleiht außerhalb klassischer Kirchenämter weder Titel, noch läßt sie solche in Eigennamen zu.
-Ein Kirchenmann ist dies bei uns ausschliesslich. Das bedingt einen Verzicht auf weltliche (aber nicht reguläre akademische) Ämter. So wird man in unseren Reihen keinen Pastor Baron von Münchhausen antreffen, sondern eher den Pastor Redlich, um ein Beispiel zu nehmen.

3.6 Die Kleidung des Klerus soll von jenen der Amtskirchen außerhalb der Messe verschieden sein. Die Messkleidung des Klerus und der Laien entspricht weitgehend der (alt-)katholisch üblichen Tradition.
- Die "Amtstracht" ist ein spezifischer Talar/Soutane oder Kollarhemd ggf. mit ordentlicher Kleidung und Ansteckkreuz.

3.7 Wir unterscheiden zwei Zweige des gleichen Astes der freikirchlichen katholischen Bewegung.
-Bei den Reformkirchen überwiegen die Unterschiede zur römisch-katholischen Kirche. Sie sind eine eigenständige katholische bzw. angenäherte reformatorische Form geworden.
-Bei den traditionellen „freikirchlich katholischen Kirchen“ überwiegt das Bestreben nach einer idealistischen katholischen Kirchenform.


4. Ausbildung und Beitritt/Austritt

4.1 Ausbildung und Standard
- Die freikirchliche katholische Bewegung versucht ihre Priester und Gläubigen sittlich und theologisch gut genug für den Dienst am Glauben zu rüsten. Sie legt Wert auf Nachhaltigkeit und Seriösität.

4.2 Die Ausbildungvergütung soll angemessen und überwiegend kostenlos sein, es ist kein kommerzieller Betrieb damit verbunden.
- Kirchliche Bildung steht jedem Stand, auch den Ärmsten und Mittellosen zu. Die Kirchen werden sich deshalb auch kommerziellen Zwecken enthalten und die Allgemeinheit und den Glauben sittlich und moralisch fördern.

4.3 Die FKB kennt 3 Formen des Beitrittes: Als Beobachter, Gast und Mitglied. Ein Austritt ist nur einvernehmlich der Zustimmung des Verlassenden möglich.
- In der Regel beginnt bei Interessenten ein evtl. späterer Beitritt als Beobachterstatus. Dies gewährt einen Einblick in Handlungen und Diskussionen ohne Pflichten und auch ohne Rechte.
- Nach einer gewissen Zeit werden der beobachtenden Kirche ein Gaststatus zugebilligt. Sie darf nun auch Anregungen und Vorschläge einreichen, allerdings noch nicht an Abstimmungen teilnehmen. Es wird erwartet, das sie sich bereits wie ein Mitglied verhält.
- Bei vorbildlichen Verhalten wird der Gaststatus in ein Mitgliedsverhältnis umgewandelt. In der Regel ist ein einstimmiger Beschluss der Mitglieder für jeden Stufes notwendig.

4.4 Aufnahme bzw.Beitritt neuer Kirchen nur als Verein
-Neue Mitglieder sollen sich entweder sich einer bestehenden (Vereins-)Kirche angliedern oder aber einen eingetragenen (gemeinnützigen) Verein gründen. Einzelpersonen sind keine "Kirche".

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 (Ergänzungen folgen von Zeit zu Zeit)

   
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